Eine fachgerecht ausgeführte Fassadenarmierung erhöht die Belastbarkeit von Putzfassaden und reduziert das Risiko von Rissbildungen deutlich. Fassaden sind ganzjährig Temperaturschwankungen, Feuchtigkeit, Wind und UV-Strahlung ausgesetzt. Diese Einflüsse führen im Zusammenspiel mit materialbedingten Spannungen häufig zu Haarrissen oder sichtbaren Putzschäden. Bleiben solche Risse unbehandelt, kann Feuchtigkeit in tiefere Schichten eindringen und dort Folgeschäden verursachen.
Als Fachbetrieb für Fassadenarmierung in Dortmund verstärken wir bestehende Fassaden mit abgestimmten Armierungssystemen. Durch die Einbettung eines alkaliresistenten Armierungsgewebes in eine geeignete Mörtelschicht entsteht eine spannungsreduzierende Zwischenebene. Diese stabilisiert den gesamten Fassadenaufbau und bildet eine belastbare Grundlage für den späteren Oberputz oder einen Fassadenanstrich.
Bei ganzheitlichen Renovierungen werden Fassadenarbeiten häufig mit Tapezierarbeiten im Innenbereich kombiniert, um Innen- und Außenflächen gestalterisch aufeinander abzustimmen.
Die Fassadenarmierung übernimmt innerhalb des gesamten Putzsystems eine konstruktive Aufgabe. Sie wirkt nicht dekorativ, sondern stabilisierend. Zwischen Untergrund und sichtbarer Oberfläche eingebettet, sorgt sie dafür, dass Bewegungen im Baukörper kontrolliert aufgenommen und gleichmäßig verteilt werden.
Temperaturwechsel, Feuchtigkeitsbelastung und materialbedingte Ausdehnungen erzeugen Spannungen im Fassadenaufbau. Ohne verstärkende Zwischenschicht entstehen daraus häufig sichtbare Risse. Die Armierung wirkt hier als ausgleichende Ebene.
Sie sorgt insbesondere für:
Gerade bei Mischuntergründen oder sanierten Altputzen erhöht diese Funktion die Dauerhaftigkeit deutlich.
Neben der Spannungsaufnahme verbessert die Armierung auch die Widerstandsfähigkeit gegenüber äußeren Einwirkungen. Besonders beanspruchte Bereiche wie Gebäudeecken, Sockelzonen oder stark bewitterte Fassadenseiten profitieren von der zusätzlichen Stabilisierung.
Durch das eingebettete Gewebe entsteht eine belastbare Oberfläche, die stoßfester ist und den nachfolgenden Putz- oder Anstrichaufbau langfristig trägt.
Ob eine Fassadenarmierung erforderlich ist, hängt vom baulichen Zustand und vom geplanten Fassadenaufbau ab. Eine pauschale Lösung gibt es nicht – entscheidend ist die objektbezogene Analyse.
Technisch empfehlenswert ist eine Armierung insbesondere bei:
Im Rahmen der Fassadenarbeiten wird die vorhandene Bausubstanz detailliert geprüft. Dabei analysieren wir Rissverlauf, Haftung des Altputzes sowie mögliche Feuchtigkeitseinflüsse. Erst auf dieser Grundlage wird entschieden, ob eine Teilarmierung ausreicht oder eine vollflächige Fassadenarmierung notwendig ist.
Je nach Schadensbild unterscheidet sich der Umfang der Maßnahme. Beide Varianten verfolgen das gleiche Ziel, die technische Stabilisierung der Fassade, unterscheiden sich jedoch im Flächenumfang.
Bei punktuellen Rissen oder ausgebesserten Putzfeldern genügt häufig eine gezielte Verstärkung einzelner Bereiche. Das Armierungsgewebe wird ausschließlich dort eingebettet, wo Spannungszonen auftreten.
Typische Anwendungsbereiche sind:
Diese Lösung ist wirtschaftlich sinnvoll, sofern die übrige Fassade tragfähig und technisch intakt bleibt.
Bei großflächiger Rissbildung oder uneinheitlichem Untergrund wird die gesamte Fassadenfläche überarbeitet. Dadurch entsteht ein homogener, durchgehend verstärkter Aufbau.
Diese Variante bietet:
Vor allem im Zuge einer energetischen Modernisierung oder umfassenden Fassadensanierung ist diese Lösung technisch belastbarer.
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Der Aufbau erfolgt systematisch in mehreren aufeinander abgestimmten Schritten. Eine saubere Untergrundvorbereitung ist dabei Voraussetzung für die spätere Haftung und Funktionsfähigkeit.
Zunächst wird der Untergrund geprüft und vorbereitet. Lose Bestandteile, nicht tragfähige Altanstriche oder Hohlstellen werden entfernt. Anschließend wird die Armierungsmasse aufgetragen, in die das Gewebe mit ausreichender Überlappung eingebettet wird. Eine weitere Mörtelschicht sorgt für eine geschlossene, gleichmäßige Oberfläche.
Der typische Ablauf umfasst:
Der typische Ablauf umfasst:
Nach der vollständigen Durchtrocknung folgt der Oberputz oder ein Fassadenanstrich. Diese abschließende Schicht schützt die Armierung dauerhaft vor Witterungseinflüssen und definiert das Erscheinungsbild der Fassade.
Die Qualität einer Fassadenarmierung hängt direkt von der Vorbereitung ab. Der Untergrund muss sauber, tragfähig und frei von losen Bestandteilen sein. Nicht haftende Altanstriche, Hohlstellen oder abplatzender Putz werden entfernt, bevor das Armierungssystem aufgebaut wird.
Typische Maßnahmen sind:
Erst danach kann die Armierungsschicht ihre stabilisierende Wirkung langfristig entfalten.
Bei WDVS-Fassaden ist die Gewebearmierung integraler Bestandteil des Systems. Sie befindet sich oberhalb der Dämmschicht und bildet die tragfähige Basis für den Oberputz. Ohne korrekt ausgeführte Armierung kann es zu Rissen oder Ablösungen kommen, die die Funktionsfähigkeit des gesamten Systems beeinträchtigen.
Durch die Armierung werden mechanische Belastungen gleichmäßig verteilt und Spannungsrisse reduziert. Damit trägt sie maßgeblich zur Dauerhaftigkeit und Funktionssicherheit einer gedämmten Fassade bei.
Nach Abschluss der Fassadenarmierung erhält die Fassade ihre endgültige Oberfläche – entweder durch einen Oberputz oder durch einen Fassadenanstrich. Erst die Endbeschichtung sorgt für die gewünschte Optik und den zusätzlichen Schutz vor Witterung.
Im Rahmen größerer Modernisierungen lassen sich Außen- und Innenmaßnahmen zeitlich sinnvoll koordinieren. So können parallel Tapezierarbeiten umgesetzt werden, wenn Innenräume renoviert werden sollen. Bei baulichen Anpassungen, Leitungsführungen oder Raumaufteilungen im Innenbereich bietet sich zudem Trockenbau an.
Eine dauerhaft funktionierende Fassadenarmierung erfordert präzise Verarbeitung, korrekt eingebettetes Gewebe und systemkonforme Materialien. Fehler in der Ausführung zeigen sich häufig erst später, etwa durch Spannungsrisse oder Haftungsprobleme. Deshalb setzen wir auf klare Abläufe, passende Materialsysteme und eine saubere Umsetzung.
Wir führen Fassadenarmierungen in Dortmund und im Ruhrgebiet fachgerecht aus, sowohl im Rahmen von Sanierungen als auch bei Neubauten. Ziel ist ein stabiler Fassadenaufbau, der langfristig schützt und eine hochwertige Endbeschichtung ermöglicht.
Der Putz bildet die sichtbare Oberfläche der Fassade. Die Fassadenarmierung liegt darunter und verstärkt den Putzaufbau technisch, indem sie Spannungen verteilt und feine Risse überbrückt.
Feine, nicht konstruktiv bedingte Risse lassen sich in der Regel dauerhaft stabilisieren. Bei statisch bedingten Schäden oder stärkeren Bewegungen im Baukörper sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich.
Nein. Ob eine Armierung erforderlich ist, hängt vom Zustand des Untergrunds, vom Rissbild und vom geplanten Fassadenaufbau ab. Eine fachliche Prüfung schafft hier eine belastbare Entscheidungsgrundlage.
Die Dauer richtet sich nach Flächengröße, Untergrundzustand und Witterung. Neben der Verarbeitung sind Trocknungszeiten einzuplanen, bevor Oberputz oder Endbeschichtung ausgeführt werden.
Entscheidend sind Flächengröße, Gerüstaufwand, Zustand der Fassade sowie der Umfang der Vorarbeiten und das gewählte System.